Wednesday, 20 September 2017

Fundamentales Neu-Mensch-Sein!

Christsein bedeutet für mich nicht mehr und nicht weniger als: Fundamentales Neu-Mensch-Sein in und durch und dank und ab dann mit: Jesus Christus. Nach dem Umkehr- und Umwandlungsprozess - durch eigene Erfahrung - im Inneren - angeschaut worden zu sein von IHM führt näher hin an das eigene wahre innere Selbst, an die eigene Seele, das eigene Herz, das eigene Gefühlserleben, die eigene Subjektivität. Ist aber auch höchster Drahtseilakt, Wandel zwischen Schatten und Licht, zwischen Engeln und Dämonen doch stetig wachsend in der Gewissheit: Das Kreuz ist hinter uns! Liegt hinter uns. Der sündige, alte, vergangene Mensch wurde durch uns hindurch zurück ans Kreuz geschlagen. Der Auferstandene steht vor uns mit weit ausgebreiteten, herrlich weißen, weiten Händen. Wir fallen nieder. Das Licht zu stark. ER löst. ER trägt. ER rettet. Kniefall. König: Du warst. Du bist. Du wirst kommen und sein. Jesus siegt. Amen. Diese "Spiegelempfängnis", dieses "Angeschaut-werden" und sozusagen "durchstoßen" werden (alter Mensch wird zerschossen und ans Kreuz genagelt) und umgeschmolzen Neuwerden ist ein Prozess der sich sehr individuell, personenabhängig jeweils anders zeigt. Es gibt so viel Wege wie Sandkörner am Meer. Und doch: Jede/r ist dazu aufgefordert und gerufen die spannendste Reise: zu sich Selbst und dadurch zu Seiner wahren inneren Natur anzutreten. Das ist freiwillig. Und birgt Gefahren. Doch bringt auch große Gnade und Reichtümer. Die Religion, das uns knechten wollende Gesetz (Du musst, Du sollst, tu das nicht und dies nicht) macht unfrei (!) und versklavt. Es macht zu Knechten. Aber Jesus er ist einfach liebenswerte Liebe. Just Love. BIG LOVE und strömt durch aufnahmebereite Herzen: Herzensstrom. So bleiben: Hoffnung Liebe und Glaube. Unser einziger, sich stetig weiter offenbarender, wahrhaftig liebender Gott ist einer der Gnade: ELOHIM. Er entfaltet sich und uns immer weiter. Ich würde gar nicht von ER sprechen, sondern sehe darin womöglich eine Verfälschung durch männlich dominiertes Denken und damit verbundene Vorstellungen. Gott ist, so denke ich, ein ES: J-ES-US. Auch Jesus ist Vollkommenheit durch völlige Balance von männlichem und weiblichem Prinzip. Herrschaftlich dienend. Hingebend und bestimmt. Usw. Wir müssen das Rätsel nicht entschlüsseln, aber wir dürfen in jedem Falle - rückgebunden an Jesu Liebe und damit an das Himmelreich - einfach: LEBEN im Blick nach vorne ohne religiöse Scheinheiligkeit und falsche Götzenbilder. Aber im Idealfall: immer rück-angebunden (grundverwurzelt) mit dem Hintergründigen, mit der Quelle, aus welcher heraus, wir - wie Jesus - als Ebenbilder Gottes - als Liebesstrom - fliessen. Durchaus und gut eingebettet in Alltagsstrukturen und doch ab und an auch mit außerirdischen Gotteserfahrungen, die dann wiederum im Alltag Festigung erfahren dürfen. Und doch ist sie sehr wichtig: Die Unterscheidung der Geister! Wir sind gewarnt: Ich werde Euch wie Schafe unter Wölfe schicken! Also Augen auf: Nicht alles dient uns zum Besten. Aber es ist spannend. Diese unfassbare Reise zu unserem wahren Selbst, mit Jesu Liebe (die wahrhaftig dazu aufruft: zu uns Selbst zu kommen und es ihm gleich zu machen!) und - gemächlich - Schritt für Schritt - ohne Stress - in Glaube, Liebe und Hoffnung: heimwärts! Amen.

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