Saturday, 7 October 2017

Friede - Shalom - Salam - Jesus Christus rettet!

themba (hoffnung)  |  thanda (liebe)  |  thula (friede)
Lyrik im Quadrat: Fragmen(t)sch - Ganzendent - Eleminend (Trilogie: RelatioValenz)


Liebe Blogleserinnen und Blogleser,

heute, nach 10 Jahren Wortschürferei und Wachsen im Prozess des lebenslangen Dazulernens, Fehlermachens, Scheiterns und Neuaufstehens, gilt es für mich, in ganz besonderer Weise, zurück zu blicken auf das was war, was ist und was womöglich noch kommen wird. Im Jahr 2007 habe ich mit "Auf zu neuen Ufern" mein erstes Gedicht geschrieben. Nun, zehn Jahre später, spüre ich, dass mit meinem letzten Lyrikband "eleminend" ein Lebensabschnitt abgeschlossen ist und mein poetisches Werk und somit auch meine Saat ausgebracht ist. Die sechs Gedichtebände "StigmaVerziert, UnsinniVersum, BallastVerlust, Fragmen(t)sch, Ganzendent und Eleminend" sind mein lyrisches Werk und der Versuch, Lebens- und (mystische) Glaubens-Erfahrungen in der Seele-Geist-Leib-Dynamik ins Wort zu bringen. Anfangs noch undefinierter, zusehends konretisierter auf den christlichen Glauben, an den Dreiklang von Kreuz-Kraft-Krone hin. Ich bin der Auffassung, dass das "Gespräch" zwischen Gott und Mensch in Worten irgendwann an Grenzen kommt, und das unaussprechliche Geheimnis, die Tiefe der Erkenntnis Gottes nicht ausreichend in Worten ausgedrückt werden kann und dennoch sind meine Gedichte ein Versuch, Fragen, Zweifel, Gefundenes und Noch-offenes ins Wort zu bringen. Und doch erfahre ich jetzt, nach all den Wortfindungsversuchen, auch, dass das "Wandeln im Geist", in der "Wärme die die Welt erschuf" (Amewu), letztlich über den Buchstaben und über das Wort hinaus in eine tiefe Sinnlichkeit von Farben und Klängen und in intensive Wahrnehmungen hinein gehen kann und dass Worte, so musste ich für mich einsehen und verstehen: Niemals genug sind um das unaussprechliche Geheimnis unserer Existenz auszudrücken.

#Kommentarlos-an-den-Dingen

Der Glaube (als ein Sich-fest-machen-an-Gott) ist für mich in seiner ganzheitlichen, und auf Jesus Christus als Kern und Kraft im Kreuz hin konkretisiert, sehr wichtig geworden. Nachdem ich seit vielen Jahren innerliche Kämpfe in meinem Herzen und in meiner Seele hatte, wurde ich am Herzen berührt und, wie soll ich sagen, ich empfinde mich inwendig heute als geheilt (ganz, heil). Ja, Jesus Christus und der/die Heilige Geist/in heilt und berührt auch heute noch durch Sein Sich-über-uns-Erbarmen: Gott als barmherziger Vater, tröstend wie eine Mutter.

Meine eigenen, persönlichen, für mich nur schwer in Worte zu fassenden Erfahrungen der letzten Jahre habe ich, in Gedichten verdichtet, in meinem letzten Lyrikband Eleminend fragmentarisch und - so gut es mir möglich wir - versucht auszudrücken. Ohne das letzte Geheimnis antasten oder aussprechen zu können. Sprich: Unvollständig, tastend, suchend, fragend und doch in Hoffnung und Gewissheit - ausgerichtet auf Christus. Undogmatisch und doch profiliert. Bei Interesse können Sie/ könnt Ihr Euch gerne hier Eleminend online im Brot und Kunst Shop bestellen: Eleminend

Illustrationen von: Anna-Katharina Rintelen, Freiburg i. Br.
 Das heisst nicht, dass ich im medizinischen Sinne immer und vollkommen gesund bin. Nein. Wir sind (in dieser Welt) letztlich immer irgendwo zwischen den Polaritäten von gesund und krank unterwegs. Unsere Gesundheit ist brüchig, aber das inwendige Heil-Sein ist umfassender, kern-/herznah. Ich kann gesund sein und doch heilfern und ich kann krank sein und doch heil und ganz im Innern. Heute würde ich sagen, dass ich - trotz erhöhter Höhen und vertiefter Tiefen - inwendig einen Raum und Ort von Frieden und Heil gefunden habe, dass ich nicht selbst erarbeitet oder mir verdient habe, sondern dass mir - aus Gnade und "sich mir in meiner Schwäche erbarmend" - geschenkt wurde. Diesem inneren Frieden, der bei uns und auch in Beziehungen (im Kleinen wie im Großen) brüchig ist, sollen wir nachjagen. "Suche Friede und jage Ihm nach!". Bei Gott ist Liebe und Barmherzigkeit. ER hat sich meiner erbarmt und, wie soll ich sagen: Gnade ist mir geschenkt worden in herznaher Begegnung/ Berührung ("gefunden worden, reich beschenkt") und ich versuche jetzt aus diesem erfahrenen, gnadenvollen sich mir hingeschenkten Erbarmen heraus, auf Hoffnung hin errettet, zu leben.

Früher dachte ich, dass es möglich ist, sich selbst, nur aufgrund eigenes Nachdenkens, Suchens, Überlegens und persönlich-subjektiven Erfahrens seinen "Gott" zusammen "zu schreinern" und einen persönlichen Glauben nur für sich allein im Privaten zu leben, aber inwzischen sage ich klar, dass es die Kirche - als Gemeinschaftsort - für christlich geprägten Glauben braucht: Kirche als konkretisierte, klare Kontur in der Ausdeutung, in der Feier, in der Verkündigung und im Dienst und vor allem: Im lebendigen (Vor-)Leben als "Stückwerks-Weg des christlichen Glaubens" im Hier-und-Heute. Hoffnungsvoll, Christus - und den Menschen nah! #Frohe-Botschaft: Evangelium.

Kirche beinhaltet dabei folgende vier Kategorien: Die Verkündigung und das Bezeugen des Glaubens und des Evangeliums (Martyria), das gemeinsame Singen und Feiern im Gottesdienst (Liturgia), der Dienst am Nächsten als tätige Nächstenliebe (Diakonia/ Caritas) und die Gemeinschaft, der Austausch (auchund gerne kontrovers), der gemeinsame Kaffee, das Sommerfest, der Wandertag (Koinonia).

Doch was ist und was kann Kirche heute im 21. Jahrhundert noch sein?

Auf jeden Fall sollte sie keine reine Dienstleistungskirche sein, sondern ein Ort des gemeinschaftlichen Miteinanders, wo ein "Hoffnungs- und Erlösungsmilieu"  ist. Wo Individualität und Pluralität (einander-dienend-aufeinander-angewiesen) Platz haben und wo (grenzachtend) gut aufeinander geachtet wird (Wertschätzung und einander Zuhören). Wo es aber durchaus auch unterschiedliche Meinungen, Streit und verschiedene Schwerpunktsetzungen geben darf, geben muss und geben soll. Kirche als Ort der Hoffnung in Zeiten von "Terror und Krieg" und einer Welt "brüchigen Friedens" und eines nationalistisch aufgeladenen, brandgefährlich-eindimensionalen (womöglich noch weiter um sich greifenden) Fanatismus.

Ein Ort der Gemeinschaft, des Miteinanders, des "einander dienend - aufeinander Angewiesenseins". Ein Ort von Herz - Hand und Homor. Ein Ort wo wirklich erfahrbar wird, dass du als Mensch bedingungslos akzeptiert bist und dass dein Wert und deine Würde nicht von deiner Leistung, sondern von der Gnade, Liebe und Barmherzigkeit Gottes abhängig sind oder - vielmehr - dadurch grundlegend und fundamental gefestigt sind (Würde).

Höchst problematisch ist kirchliches Gemeindedenken, wenn Bilder gezeichnet werden von einem abgegrenzten "nur wir Christen (unsere Gemeinschaft hier) sind die einzig auserwählten Kinder Gottes" (Reinerhaltung des Glaubens, durch Vernichtung, Diffamierung und Ausgrenzung Andersdenkender; Herabsetzung anderer Menschen durch verurteilendes Bewerten und ein egomanisch-überhöhtes Christ-"klug"-Sein sowie eine fundamental-fanatische Ausschließlichkeit, die nicht den Raum - im Letzten - offen lässt für Andersdenkende: Daraus resultieren: Fanatismus und Fundamentalismus: Sprich: Eine Gefahr, der wir alle immer wieder ausgesetzt sind).

Von dieser fanatischen Ausschließlichkeit her, wird dann immer, wie abgetrennt und in starker Herabsetzung - "die böse, sündige Welt" da draussen (und in manchen Kreisen auch eine Herabsetzung anderer Religionsgemeinschaften oder “nicht leistungswilliger Menschen“) gezeichnet.
Ja, diese Welt ist wirklich und definitiv nicht nur voll mit Menschen, die es gut mit uns meinen. Wir sind in dieser Welt (auch im 21. Jahrhundert) wie "unter Wölfen" und wir müssen definitiv listig und klug sein "wie die Schlangen", aber gleichzeitig ist die Schöpfung auch absolutes Wunder und Geschenk. Und neben uns Christen sind Juden wie auch die Muslime "im Samen Abrahams" mit uns gesegnet! Nur unser Weg als Christen: ist Christus und die Frohe Botschaft des lebendigen, rettenden und uns-liebenden Gottes (aller Menschen)!

Wie schnell und wie brand-gefährlich breitet sich in unser aller Denken (!) Rassismus, Fanatismus und Antisemitismus aus, aber wir (gerade wir als Deutsche) dürfen auch weiterhin nicht vergessen:  

Das Heil kommt aus den Juden!

Trotz offener Fragen, Zweifel und oft nur angedeutet-unvollständigen Antworten, ist dann dann doch im Stillen die sanft-leise Hoffnung auf das Kommende. Wir bleiben gemeinsam: Unterwegs. Nicht als ziellose Vagabunden, sondern pilgernd ausgerichtet auf die zukünftige Stadt, die wir suchen: "Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir." (Hebr 13,14). "Und es sind mancherlei Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirket alles in allem." (1. Kor 12, 6).

Da mein Schreiben hier endet und mein lyrisches Werk mit "Eleminend" abgeschlossen ist, habe ich mich entschieden, alle veröffentlichten Lyrikbände hier zum Download 4free anzubieten:


ER* wirkt - alles in allem: H-ALLE-LU-JA!

*barmherzig umarmend wie ein Vater, liebevoll tröstend wie eine Mutter (sowohl als auch).

Eine überzogen-dogamtisch-begrenzt-verengte und massiven (Du-musst)-Druck erzeugende “Christologie“ kann, so habe ich es erlebt und (gerade in fundamentaleren Kreisen) erfahren, äußerst problematisch sein. Wir brauchen heutzutage keine ausgrenzende Ausschließlichkeit, sondern vor allen Dingen: Begegnung und Dialog (gerade mit Andersdenkenden) als Grundhaltung, aber auch als inwendige Festigkeit, Beharrlichkeit und Klarheit in der eigenen Haltung und -bei uns Christen - in der Ausrichtung auf den Herrn, der uns voran geht und den Weg weist. #Unser-Weg-ist-Christus!


Nach mannigfaltigen Gedanken-konstruktionen und Wortfindungs-versuchen sehne ich mich heute nach langem Suchen auch nach einem lebensnaheren, denkfern-wortkargerem Leben, dass dennoch auf Jesus Christus als Heiland und Erretter hin ausgerichtet bleibt (Kommentarlos an den Dingen: 'Kreuz-Kraft-Krone: ER trägt, löst und rettet! Sprich: Es geht langsam heimwäts). Dass wir erlöst und errettet werden müssen, dass es einen Widersacher und Verderber (Versucher) gibt und dass es im Leben auch darum geht, standhaft - im Glauben - bis ans Ende auszuharren, sind unbequeme Wahrheiten, die aber dennoch zur Verkündigung des Glaubens gehören und die nicht unter den Tisch gefallen lassen werden dürfen!

Nicht wir erlösen und erretten uns aus ehrgeizig-rasant-voran-getrieben-sich-selbst-knechtender Leistung im Vertrauen auf unsere eigene Kraft und Stärke (Selbstvervollkommungs-Ideologie), sondern der Allerbarmer (für uns als Christen: der barmherzige Vater) ist es, der das Heil (sich unser erbarmend wie ein Vater) schenkt, Leben und Kraft spendet, sich erbarmt und uns ins Dasein ruft:

ERrettet: dichtragend, bejahend, vergebend, belebend, haltgebend, heilspendend, nieendend.
Text: Simon Felix Geiger | Grafik & Gestaltung: Adèl Kovacs-Ehret

Meine Worte sind erfahren, erlitten und erlebt, 
darum kann ich sagen: ER löst rettet und trägt


Gnade und Liebe sind: Einfach. 

Wir neigen zur Verkomplizierung und Verkopfung. Seine Gedanken sind nicht unsere Gedanken. Die Wege des Herrn -unergründlich! Und doch wollen wir den Lauf - im Glauben - vollenden. Dazu gilt es, nicht matt zu werden und den Kopf - allen Widerständen und Frustrationen zum Trotz - nicht in den Sand zu stecken. Es gibt Bewährungsproben, Läuterungen, Widerstände, Bedrängnisse, Verfolgungen, irreführende Lehrern, etc. Und darum, ganz klar: Es gilt Auszuharren im Vertrauen: bis ans Ende. Gerade jetzt im Hier und Heute ist es wichtig, dass wir im Herzen - in Christus - fest verwurzelt und eingemittet werden und uns nicht auf uns selbst, unsere Erkenntnis und auf unsere schemenhaften Gedankenkonstruktionen, sondern auf IHN verlassen. "Alle Eure Sorge werft: auf IHN!"(1. Petrusbrief)

Liebe, Hoffnung und Frieden sind, meiner Meinung nach, von der tiefer liegenden Herzenshaltung und Ausrichtung her konträr zu elitär-perfektionistisch-leistungsgetriebenem, uns in letzter Konsequenz knechtendem Selbstoptimierungs-denken (du musst einfach mehr machen, mehr wollen, konsumieren, an dir feilen, dich verändern, anpassen, dich bis zum alleräußersten Maximum hin anstrengen, usw.). Nein, die Kraft aus dem Kreuz entspringt uns grundlegend nicht aufgrund unserer Werke und unserer Leistung, sondern wir werden zuallererst aus der sich erbarmenden Gnade Gottes erlöst und (ausharrend bis ans Ende) errettet (siehe Römerbrief) - auf Hoffnung hin. #themba-thanda-thula #Gnade #Geschenk #Christus-ist-der-Heiland #keine-Gnosis #kein-Pelagianismus #der-Weg-ist-Christus


Jesus Christus ist damit für den der es ergreift, erkennt, bejaht und bezeugt: Der Weg. Die Wahrheit. Das Leben. In IHM wird Gott für uns erkennbar: ER ist die Wurzel Davids und der helle Morgenstern.


Der barmherzige und gnädige Gott
 ist da - für dich.

Big Love!

Der Silberstreif am Horizont, 

das Licht das Finsternisse bricht. 

HALLELUJA!





Und wenn, wie bei Bonhoeffer, einsames Fragen uns noch umtreibt und wir nicht mehr wissen wer wir sind: Gott weiss es. Er vollendet uns in unserem Suchen und Fragen und Nicht-mehr-können. IHM düren wir alles anvertrauen und abgeben. All unser Scheitern, unsere Schwächen und auch den letzten Zweifel. Amen.


Mit diesem 250sten Blog-Eintrag und nach 10 Jahren "Dichter- und Poet"-Sein verabschiede ich mich für einige Zeit von diesem Blog, der jetzt für sich steht und offen ist gelesen zu werden. Meine Saat ist ausgebracht. Ich gehe ins Empfangen - am Boden. Wortkarg. Kommentarlos an den Dingen: Worte sind niemals genug um Gnade und Liebe auszudrücken: Halleluja!

Seid behütet auf Eurem Weg. Beschützt vor allem was Euch zu bedrängen versucht und gewiss, dass die Gnade des treuen, lebendigen und liebenden Retter-Gottes aller Menschen nimmermehr endet.

Denn die Liebe hört niemals auf, sondern wirkt - immer fort.

Und sie wirkt und wirkt und wirkt und: Ich will fromm und mutig weiter voran!
TRUE FRIENDSHIP & BIG LOVE, CIAO!

Euer und Ihr,

Simon Felix Geiger                                                               Feiburg im Breisgau, 7. Oktober 2017

Monday, 2 October 2017

Gemächlich auf dem Weg nach Haus...




In die Weite des Herzens

Hoffnung - Liebe - Frieden


themba thanda thula
Gnade und Barmherzigkeit

verwurzelt verankert verbunden versöhnt
durch den Blick Seiner Gnade barmherzig gekrönt

Ausharren: bis ans Ende


Weite

schweigend
in die Weite blicken
nur Da-sein: ist genug
was bislang geleistet wurde
war sehr viel und gut!

gesät, gepflanzt und ausgestreut
viel von uns selbst gegeben
sich ausruh'n und empfangen
auch das ist Teil vom Leben

ernten und einfahren
annehmen und Genuss
wo wir gemeinsam tätig waren
entsteht uns Überfluss

im Hier und Jetzt und Heute
im Morgen und wir sehn
wir sind noch weiter werdend
hin-wachsend im Vergeh'n

wir stehen da mit Händen
empfangsbereit und leer
und hoffen: wo wir enden
wirkt einer weiter der

unser Werk vollendet
und unser Tun beschenkt
heut unsre Nöte wendet
uns zur Vollendung drängt

bis dahin gehen wir voran
gemächlich Schritt für Schritt
ein Jeder bringt ein was er kann
und zieht den Andern mit

einer langsam einer schnell
manch einer prescht nach vorn
hoch und runter dunkel hell
wir sammeln Korn um Korn

immer wieder weiter
die Zukunft - suchen wir
das Frühjahr blüht uns heiter
wir sind: Jetzt Heute Hier

schweigend
in die Weite blicken
nur Da-sein: ist genug
was bislang geleistet wurde
war sehr viel und gut!

Fotos: Schauinsland 2019

Sunday, 24 September 2017

Eleminend

Liebe Freundinnen und Freunde,

mein letzter Lyrikband Eleminend ist erschienen. Bei Interesse können Sie/ könnt Ihr
Euch gerne hier Eleminend online im Brot und Kunst Shop bestellen:  

Eleminend (Brot und Kunst Verlag, 2019).

Damit schließt sich ein langer und sehr anstrengender Schaffenszyklus für mich.
Die beiden Trilogien RundumVerwirklicht und RelatioValenz finden Ihren Abschluss
und ich fokussiere mich in den kommenden Jahren auf meine kleine Familie.

Der Blog ist im Abschluss. Ich sage Danke und wünsche Euch alles Gute
und Gottes Segen, Seinen Schutz, Sein Heil und vor allem: BIG LOVE!

Alle veröffentlichten Lyrik-Bände gibt es zudem hier als pdf: 4Free.

Mit herzlichem Gruß,

Euer und Ihr

Simon Felix Geiger

Mutig fromm voran!




Wednesday, 20 September 2017

Fundstück aus 2010

Ein Video eines Auftritts aus 2010, damals als schwärmerischer Jung-Poet bei einem Auftritt in Ulm;
in 2019 wieder gefunden und bei YouTube hochgeladen. Viel Freude beim Anschauen/ Schmunzeln:



Tuesday, 19 September 2017

Trilogie: RelatioValenz

>> Fragmen(t)sch - Ganzendent - Eleminend <<



Eleminend ist im Januar 2019 in Freiburg im Breisgau erschienen!
Damit ist mein lyrisches Werk voll-endet und auch dieser Blog, auf
dem alle meine lyrischen Werke kostenfrei für Euch online gestellt
sind. Gerne hier kostenfrei reinklicken: S. F. Geigers Lyrik 4 Free!

Monday, 18 September 2017

ERrettet: Jesus Christus ist unser Retter!


Menschenlogik-Fleischkreislauf
Opfer werden Täter brauchen Retter
brauchen Opfer werden Täter Drama
Dreieck: Todesspiralen ins Nichts.
Darum ganz klar und zweifels-ohne:

Jesus Christus rettet!

themba thanda thula

> ERrettet <

dichtragend bejahend vergebend
belebend haltgebend heilspendend
nieendend

Entgegen eines um sich greifenden Relativismus und schwärmerisch-esoterischen Fanatismus verkündigen wir Jesus Christus als den Gekreuzigten und Auferstandenen, als Retter und einzigen Mittler zwischen uns Menschen und dem Vater und "im Dreiklang" mit dem Heiligen Geist. Woran und worauf sind wir im Glauben ausgerichtet? Auf den einen und dreifaltigen Gott, offenbart in Jesus Christus. Der Inbegriff des Glaubens aller Christen findet sich im Bekenntnis zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Wir sind durch die Taufe auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes Jünger Jesu, Kinder und Freunde Gottes geworden. Die Verschiedenheit der drei Personen in der göttlichen Einheit markiert im Hinblick auf andere Religionen einen fundamentalen Unterschied im Gottesglauben und im Menschenbild. Vgl. Kardinal Müller.


Am Bekenntnis zu Jesus dem Christus 
scheiden sich die Geister. 


Er ist wahrer Gott und wahrer Mensch, empfangen vom Heiligen Geist und geboren aus der Jungfrau Maria. Das Fleisch gewordene Wort, der Sohn Gottes, ist der einzige Erlöser der Welt und der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen. Daher bezeichnet der erste Johannesbrief denjenigen als Antichrist, der seine Gottheit leugnet (1 Joh 2,22), da Jesus Christus, der Sohn Gottes von Ewigkeit her eines Wesens ist mit Gott, Seinem Vater. Mit klarer Entschiedenheit ist dem Rückfall in alte Häresien entgegenzutreten, die in Jesus Christus nur einen guten Menschen, Bruder und Freund, einen Propheten und Moralisten sahen. Er ist zu allererst das Wort, das bei Gott war und Gott ist, der Sohn des Vaters, der unsere menschliche Natur angenommen hat, um uns zu erlösen und der kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten. Ihn allein beten wir in der Einheit mit dem Vater und dem Heiligen Geist als den einzigen und wahren Gott an.

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!

Starker Goliath-Ego-Größen-Wahnsinn des Sich-Über-Andere-Erhebens ("hohoho, schaut her wie toll und groß und schön und reich und stark ich bin, ich schaffe alles selbst aus mir heraus, hahaha, keiner kommt mir gleich, babäm, ich bin kraftvoll und mächtig und über alle erhaben, macht macht immer mehr macht, gebt mir alles, her damit, ich knechte sie alle und mache mir die Welt untertan!") führten bereits in zwei bzw., den aktuell wütenden Dritten hinzu zählend, drei Weltkriege.

Entfesselte (!) Macht-, Gier- und Angst-Prägungen (Angst vor dem minderwertig (zu wenig)/ überwertig (zu viel) Sein) und sich daraus heraus (tragischerweise) entwickelt haben müssende Anbahnungen - in gefährliche, tödlich und vernichtend wirkende (extremistisch-vernichtende) Richtungen (kurzum: ins Verderben!) - haben die Welt (wie ein Krebsgeschwür) infiziert und befallen. In diese Entwicklungen hinein spricht der lebendige Gott der bedingungslosen, lebenreichwerdenlassenden Liebe (Fülle, Reichtum, Segen), aber noch imer Sein lebenspendendes, aufbauendes und segensreich-uns-bejahendes WORT: "Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig!" In den Randständigen, Niedrigen, in den Menschen die "zerschlagenen und zerbrochenen Herzens sind". ER will Euch und ER will uns erquicken. Halleluja!

Die Gesunden bedürfen keines Arztes, aber die es dürstet und die sich nach Liebe und Gemeinschaft und Wärme und Geborgenheit und Lebendigkeit sehnen und die Zuflucht suchen: Die bedürfen der Frohen Botschaft des Grekreuzigten und Auferstandenen. Nicht um GLOIATHGROß zu werden, sondern um davidienend den dienenden Dienst am Nächsten zu erlernen und - sanftmütig wie demütig - ins Bereitsbestehende weiter Werdend hinein zu Wirken: Im konkreten Tun/ Dienst!

Wäre es nicht wunderbar, wenn sich das - von den Nazis pervertiert missbrauchte - Größenwahnsinns-Bestreben "des Deutschen Volkes" in ein - im Kleinen (in den Gemeinden, bei den einfachen, bodenständigen Menschen, gemeinsam und inklusiv) demütig dienen (Gegenteil vom hochmütig erhobenen Herrenmensch), entwickeln würde? 

In eine, in Deutschland (im Land der Dichter und Denker) lange schon angebahnte, Hoffnung des Heilwerdens des Menschen und des gesamten Planeten (Garten Eden als bereits einst bestehende und sich wieder entfaltende Zukunftsvision?) "davidienend" im Kleinsten (bottom up!)? Übertragen auf den Flüchtlingsbereich: Gemeinden in Europa als "Inseln", als "Zufluchtsstätten" und "Geburtsstationen" (Deutsches Ausbildungssystem als "Katalysator" in der Entwicklungshilfe) einer friedlichen, heilen und segensreichen Zukunft. Ein sicheres Europa mit festen Außengrenzen und geregelter Migration und im vorbildlichen Voran-Gehen was die Bewahrung der Würde des einzelnen Menschen sowie der Schöpfung (Klimaschutz). Es wird auf jeden von uns ankommen, wie so oft: Auf jeden Einzelnen, und es wird sich zeigen, inwieweit Kreisläufe und Dynamiken von uns (gerade im Kleinen vor Ort) neu aufgebrochen und verwandelt werden und welche Spiralen unaufhaltsam abwärts führen. Und doch bleibt: Licht & Wärme. Glaube, Liebe, Hoffnung und das Vertrauen in das Heilsgeschehen Gottes und Seinen Plan, der uns Menschen - geistgewirkt - voran zieht/ drängt.

DEIN WILLE GESCHEHE!
DEIN WORT WIRKT!
HALLELUJA!
AMEN!

>> einander dienend aufeinander angewiesen einander dienend aufeinander angewiesen <<
>> einander dienend aufeinander angewiesen einander dienend aufeinander angewiesen <<

Gnadenboden & Gutwerkbaum

Demut heisst: Am Boden Liebe üben. Im Alltag. Im Einfachen. In der Bewältigung des Alltäglichen, des Unaufgeregten. Bedeutet auch Buße tun. Buße bedeutet: Umorientierung, Läuterung und Umkehr. Heisst: Sich umwenden - und sich umwenden lassen. Hinein in die Erkenntnis, hinzu auf die Bedeutung des Kreuzes - wo sich alle Schuld und Sünde der Welt hinein manifestiert (hat). Das Kreuz ist sozusagen die "Schlangengrube", der "Schlund Mordors", der Sog des Bösen, die Kraft der schwarzen Löcher, der Sog der dunklen Kräfte, das Schwarz des Nichts, usw. Hierhinein haben sich alle Teufelskreise und Hexenzirkel, alle dunklen, falschen Stimmen und Schlangenworte und Flüche und zerstörerische, depressive, einengende Gedanken, Verhaltensweisen und dämonisch-schwarze Umklammerungen, die sich "wie ein Strudel destruktiver Anbahnungen gebildet hatten" und "im Umlauf gewesen sind", hinein zementiert und alles in sich aufgesogen. Doch das war nicht das Ende, sondern dieses Ende war der Anfang eines Neubeginns. Jesus ist aus dem Dunkel wieder ins Licht gekommen: in neuer Gestalt. ER ist der Gekreuzigte und der Auferstandene. Der wahre König, Priester und Prophet! ER kam in Niedrigkeit und sein zweites Kommen wird in Herrlichkeit sein. Der Gekreuzigte wird zurück kommen auf die Erde - in Herrlichkeit. Wir harren im Glauben aus. Bleiben standhaft und lassen uns nicht verwirren. An dem Bekenntnis zu Jesus Christus scheiden sich die Geister! Jesus Christus rettet: dichtragend bejahend vergebend belebend haltgebend heilspendend nieendend. Gott ist ein guter Gott:

Wir haben einen lebendigen relational-personalen-liebevollen Gott #im-Land-der-Lebendigen,
der uns persönlich kennt, begleitet, trägt, liebt und heimwärts zu sich führt, zieht und leitet!


"Und das Licht scheinet in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht begriffen."
(Joh 1, 5).