Tuesday, 9 May 2017

Seelen-/ Schatten-/ Selbstarbeit

Ohne Hochgehen kein Tieffallen. Demut üben. Am Boden bleiben. Nicht abheben. Sich nicht herausfordern und hochheben lassen, sondern Bodenkontakt bewahren (Pflöcke in den Boden). Das größte, eigene Talent (Stärke) ist zugleich der Punkt des Andockens der versuchenden Widerstandskräfte (Schwäche). Der Gegenwind (das Daraufhinweisen von Anderen) setzt immer an den eigenen Schattenanteilen, den noch nicht integrierten und teils noch unbewussten, wunden Punkten und blinden Flecken an. Hier gilt es stets: Wachsames bewusst werden lassen dieser Stellen, sie anschauen, akzeptieren und integrieren und weiter an diesen „inneren Defiziten“ und Abspaltungen arbeiten. Beispiel: den eigenen Hochmut, dass ambitioniert verbissene Besserseinwollen als Andere: Sein lassen. Unten fängt die Liebe an. Leben heisst Erfahrungen sammeln und integrieren. Sich nie über andere Menschen stellen: Das Sich über Andere erheben, kommt immer zurück. Einfach. Unaufgeregt. Still aus der Quelle leben – ohne sich im Strudel zu verlieren. Demut. Dankbarkeit im und trotz des Leidens, welches (mitunter) ein konkreter Hinweis sein kann, um sich weiter-zu-entwickeln. Wachstums- und Entwicklungshilfe. Seelische Reifungs- und Wachstumsprozesse. (Jesuanische) Spiritualität. Weiter und freier werdend hinaufwachsen. Gemächlich in kleinen Schritten... Fragmen(t)sch, Ganzendent, Eleminend (Trilogie: Relatiovalenz). Aus den Worten, vom Trüben, in ein klares “kommentarlos an den Dingen“...

2 comments:

ms said...

Wahre Worte

Das sind gewiss jetzt wahre Worte,
doch sieht die Praxis anders aus.
Ein jeder strebt weit, hoch hinaus,
denn unten wesen Armenhorte.

Nur Leistung prägt und zahlt sich aus,
willst du was haben und nicht rauben.
Kaum einer macht sich etwas draus,
frisst du die Krümel mit den Tauben.

© & LG Mirko Swatoch

Simon Felix Geiger said...

egal wie hoch hinaus der Drang
dies Lob nie ganz erfüllen kann
zurück bleibt stets ein “immer mehr“
ich bin der tollste “ach schaut her“ “wer
ich bin und was ich hab erreicht!“
(ich bin schön klug und toll und reich
Das Eigentliche nicht erkannt...
Nur s-ich dienend: ICH Zustand...)

Keiner sieht dich (Menschenblick)
Inwendig sieht dich ... (Innensicht)